Januar
Polarnacht bis etwa 5. Januar, dann kurze Tage
- Skrei
- Köhler
- Dorsch
- Leng
Die ersten Skrei kommen. Kalt, oft windig, Heilbutt hat Schonzeit.
Persönliches Guiding auf dem Boot und vom Ufer. Für alle, die nicht eine Woche lang suchen wollen, wo der Fisch steht.
Von Juni bis September steht hier oben am meisten. Köhler ziehen in Schwärmen an den Strömungskanten entlang, im Hochsommer kommt die Makrele dazu, am Tang wartet der Pollack. Das ist die Tiefe für Einsteiger, für Familien und für alle, die einfach viel Fisch am Haken haben wollen.
Auf einer Halbtagestour fährst du genau dorthin, wo es an dem Tag läuft. Und wer lieber festen Boden mag, geht mit Guide an die Felsen: Uferangeln funktioniert auf den Lofoten richtig gut, wenn man weiß, wann die Strömung kippt.
Der Heilbutt ist der Fisch, wegen dem viele überhaupt auf die Lofoten kommen. Er steht auf Sandplateaus in 30 bis 50 Metern, kann über zwei Meter lang werden und lässt die Rute einfach nach unten krachen. Vom 20. Dezember bis 20. April hat er Schonzeit, unter 84 Zentimetern und über zwei Metern geht er zurück ins Wasser.
Hinter dem Plateau fällt der Grund ab. An dieser Kante stehen die Dorsche. Von Januar bis April kommt der Skrei, voll da von Februar bis zum Saisonende im April. Das sind Dorsche aus der Barentssee, die zum Laichen in den Vestfjord ziehen. Die Lofoten leben davon, und für Angler ist es die Zeit der großen Fische.
Der Rest des Jahres gehört dem Küstendorsch. Den gibt es immer, aber für ihn gelten in Nordnorwegen eigene Schutzregeln. Welche das sind und wie viel Fisch du mit nach Hause nehmen darfst, steht im Ratgeber.
Unter dem Dorsch, in ein paar Hundert Metern, stehen Rotbarsch und Leng. Der Rotbarsch ist nördlich von 62° streng geschützt: Angeln auf ihn ist nur vom 1. Juni bis 31. August mit Pilker oder Handleine erlaubt, Mindestmaß 32 Zentimeter.
Der Leng lebt meist in 300 bis 400 Metern am Grund und an Wracks. Für ihn brauchst du schweres Gerät, viel Blei und Geduld beim Hochkurbeln. Dafür ist er einer der besten Speisefische hier oben.
Leine wieder hoch. Hier ist das ganze Jahr auf einen Blick: welcher Fisch in welchem Monat steht und wie viel Licht du hast.
Polarnacht bis etwa 5. Januar, dann kurze Tage
Die ersten Skrei kommen. Kalt, oft windig, Heilbutt hat Schonzeit.
Das Licht kommt schnell zurück
Hauptzeit des Skrei im Vestfjord. Warme Kleidung, Flotation-Anzug.
Lange Dämmerung, Tage über 10 Stunden
Skrei-Höhepunkt, die Fischerdörfer sind voll mit Booten.
Mehr Licht als in Deutschland
Skrei bis zum Saisonende voll da. Ab dem 21. April darf wieder auf Heilbutt geangelt werden.
Helle Nächte, ab 28. Mai Mitternachtssonne
Die Saison für Heilbutt beginnt, Steinbeißer am Grund.
Mitternachtssonne, 24 Stunden hell
Heilbutt und Köhler unter der Mitternachtssonne, ab dem 1. Juni darf auch auf Rotbarsch geangelt werden.
Mitternachtssonne bis etwa 14. Juli
Hochsommer: Makrele, Köhler, Heilbutt. Die beliebteste Zeit.
Lange helle Abende
Große Köhlerschwärme, Heilbutt, Makrele. Gute Uferzeit.
Tage werden kürzer, erste Polarlichter
Ruhiger, oft stabiles Wetter, Köhler und Dorsch.
Polarlicht-Saison
Wenig Betrieb, Dorsch und Köhler, Polarlichter am Abend.
Kurze Tage, oft Sturm
Kurze Ausfahrten, Dorsch. Wetter entscheidet.
Polarnacht ab etwa 7. Dezember
Wenig Licht, ab dem 20. Dezember Schonzeit für Heilbutt.
Wo man vom Ufer angelt, wann der Skrei kommt, was du an Fisch ausführen darfst und welche Ausrüstung du wirklich brauchst. Kostenlos und ohne Haken, außer dem am Vorfach.
Auf dem Boot oder an den Felsen bist nur du mit deinen Leuten und dem Guide, und alles richtet sich nach dir: wie viel Erfahrung du hast, worauf du Bock hast, wie das Wetter ist.
Dein Guide kennt die Kanten, die Strömungen und die Zeiten, zu denen es läuft. Er zeigt dir Montagen und Technik, hilft beim Drill, erklärt die Regeln und zeigt dir am Ende, wie man den Fang sauber versorgt.
Sag kurz, wann du da bist und worauf du Lust hast. Du bekommst eine persönliche Antwort mit Vorschlag, Treffpunkt und Preis. Die Anfrage ist unverbindlich.